Stimmen der Teilnehmer

A.

A.

Über Begegnung

„Nach 28 Jahren Haft habe ich hier erlebt, dass jemand, den ich vorher allein wegen seiner Herkunft abgelehnt hätte, etwas malt, das genauso von mir hätte sein können. Dadurch verstehe ich diesen Menschen plötzlich anders. Ich kann ihn sogar in den Arm nehmen.“

A.

S.

Über den geschützten Raum

„Hier kann ich offen reden. Wenn ich wüsste, dass das, was ich sage, an die Justiz weitergegeben wird, würde ich mich nicht so öffnen. Ich habe keine Angst, etwas Falsches zu sagen.“

Über Freiwilligkeit

M.

„Man kommt mit anderen Menschen zusammen und hat hier ein unvoreingenommenes Umfeld. Man kann über alles sprechen und lässt sich dadurch auch eher auf die Arbeit ein.“

„Bei der Straftataufarbeitung macht man es, weil man es machen muss. Hier mache ich es freiwillig. Ich arbeite mit den Dingen, weil ich mich selbst darauf einlasse.“

P.

Über die Gruppe
Über Kunst als anderen Zugang

J.

„Man kann sich hier so gestalten, wie man möchte, und seine Gefühle ausdrücken. Es ist eine andere Art, Dinge zu verarbeiten.“

R

Über die Auseinandersetzung mit sich selbst

„Bei solchen Projekten wie dem Schuhkarton geht man wirklich in sich. Man beschäftigt sich mit seiner Vergangenheit, mit der Gegenwart und mit der Zukunft. Im Alltag denkt man vielleicht mal darüber nach. Hier setzt man sich wirklich damit auseinander.“

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