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Was bedeutet die Prisma Art Gallery für die Menschen, die hier arbeiten? Die Teilnehmer erzählen von einem geschützten Raum, von Freiwilligkeit, Begegnung und davon, was im künstlerischen Prozess entstehen kann.

P.

„Hier kann ich offen reden. Wenn ich wüsste, dass das, was ich sage, an die Justiz weitergegeben wird, würde ich mich nicht so öffnen. Ich habe keine Angst, etwas Falsches zu sagen.“

Über den geschützten Raum

R.

„Bei der Straftataufarbeitung macht man es, weil man es machen muss. Hier mache ich es freiwillig. Ich arbeite mit den Dingen, weil ich mich selbst darauf einlasse.“

Über Freiwilligkeit

„Bei solchen Projekten wie dem Schuhkarton geht man wirklich in sich. Man beschäftigt sich mit seiner Vergangenheit, mit der Gegenwart und mit der Zukunft. Im Alltag denkt man vielleicht mal darüber nach. Hier setzt man sich wirklich damit auseinander.“

Über die Auseinandersetzung mit sich selbst

J.

Über die Gruppe

S.

„Man kommt mit anderen Menschen zusammen und hat hier ein unvoreingenommenes Umfeld. Man kann über alles sprechen und lässt sich dadurch auch eher auf die Arbeit ein.“

Über die Gruppe

A.

Was mich fasziniert, ist, dass es hier trotz der ganz unterschiedlichen Männer keinen Gewaltübergriff gegeben hat. Wir arbeiten miteinander.“

Über Kunst als anderen Zugang

M.

„Man kann sich hier so gestalten, wie man möchte, und seine Gefühle ausdrücken. Es ist eine andere Art, Dinge zu verarbeiten.“

Nach der gemeinsamen Ausstellung erzählte A. bei einer Veranstaltung über eine Stunde lang von der Prisma Art Gallery und beantwortete Fragen der Anwesenden. Am nächsten Tag berichtete er, wie gut es ihm damit gehe, die gemeinsame Arbeit und seine Erfahrungen mit anderen Menschen teilen zu können.

Über die Ausstellung und das Gesehenwerden

D.

„Nach vielen Jahren Haft habe ich hier erlebt, dass jemand, den ich vorher allein wegen seiner Herkunft abgelehnt hätte, etwas malt, das genauso von mir hätte sein können. Dadurch verstehe ich diesen Menschen plötzlich anders. Ich kann ihn sogar in den Arm nehmen.“

Über die Gruppe

Y.

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